Fische: Datum und Sternzeichen, das Wasser, das alles verbindet

Geboren zwischen dem 19. Februar und dem 20. März, schließen die Fische den Tierkreis, am Ende des Winters, wo die Grenzen weich werden und der Frühling schon im Wasser ahnbar ist. Ein Wasserzeichen unter der Herrschaft des Jupiter und des Neptun, das fühlt, träumt und mit allem verschmilzt. Hier findest du die genauen Daten der Fische, das Porträt des Zeichens, seine Art zu lieben und die Tarotkarte, die von Traum und Tiefe erzählt: Der Mond.

Fischevom 19. Februar bis zum 20. MärzWasser-Zeichen

Fische: die Daten des Sternzeichens

Die Daten der Fische gehen vom 19. Februar bis zum 20. März. Ihre Jahreszeit ist das Ende des Winters, der Augenblick, in dem der Schnee schmilzt, alles ins Fließen kommt und die feste Welt für kurze Zeit weich und durchlässig wird, bevor der Frühling beginnt. Genau das ist das Porträt des Zeichens. Die Fische werden geboren, wenn der Kreis des Jahres sich schließt und in den nächsten übergeht, und sie tragen diese Grenzenlosigkeit in sich: das Mitgefühl, die Fantasie, die Ahnung von allem, was zwischen den Dingen liegt.

Fällt dein Geburtstag auf den Rand des Fensters, um den 18. und 19. Februar oder den 20. und 21. März, verschiebt sich die genaue Grenze von Jahr zu Jahr um einige Stunden, denn die Sonne verlässt das Zeichen nicht in jedem Jahr zur selben Zeit, und der Frühlingsbeginn schwankt leicht. In diesem Fall entscheidet nur das Geburtshoroskop, berechnet mit deiner genauen Geburtszeit und deinem Geburtsort. Ein Geburtstag weiter in der Mitte des Fensters lässt keinen Zweifel: Von Ende Februar bis Mitte März steht die Sonne in den Fischen.

Die Persönlichkeit des Sternzeichens Fische

Die Fische sind das zwölfte und letzte Zeichen des Tierkreises, ein bewegliches Wasserzeichen, in der Tradition von Jupiter regiert, in der modernen Astrologie von Neptun. Bewegliches Wasser ist das Meer, in das alle Flüsse münden: nicht die Quelle und nicht der Brunnen, sondern der Ozean, der alles aufnimmt. Als letztes Zeichen trägt der Fisch etwas von allen elf vor ihm in sich, und darum kennt er keine festen Grenzen zwischen sich und der Welt. Er fühlt, was andere fühlen, oft ohne zu wissen, dass es nicht sein eigenes Gefühl ist.

Seine Stärken sind die des offenen Herzens: ein Mitgefühl, das keine Bedingungen stellt, eine Fantasie, aus der Kunst und Trost entstehen, eine Spiritualität, die das Unsichtbare für selbstverständlich hält. Die Fische trösten, ohne Worte zu suchen, und verzeihen, wo andere längst aufgegeben hätten. Sie sind die Träumer und die Heiler des Tierkreises, und ihre Sanftheit ist keine Schwäche, sondern eine seltene Form von Kraft.

Ihre Schatten wachsen aus demselben Wasser. Die Durchlässigkeit wird zur Selbstauflösung, wenn die Fische nicht mehr wissen, wo sie enden und der andere beginnt, das Mitgefühl zur Erschöpfung, wenn sie jeden Schmerz aufnehmen, und die Fantasie zur Flucht, wenn die Wirklichkeit zu hart wird. Die Lektion der Fische ist die ihrer eigenen Karte: Nicht jedes Bild in der Nacht ist wahr. Zwischen Ahnung und Einbildung unterscheiden und Ufer für sich selbst finden, genau dort beginnt ihre Reife.

Die Tarotkarte des Sternzeichens Fische: Der Mond

Der Mond
TraumIntuitionTiefeMitgefühl

Die Tradition des Tarot stellt den Fischen Der Mond zur Seite, das achtzehnte große Arkanum. Ein Pfad führt zwischen zwei Türmen ins Ungewisse, aus dem Wasser steigt ein Wesen ans Ufer, und über allem wacht der Mond in seinem wechselnden Licht. Die Botschaft an das Zeichen könnte tiefer nicht sein: Deine Heimat ist das Reich der Träume, der Ahnungen, des Unbewussten. Der Mond ist der Neptun der Fische in Bildern, die Karte der Intuition und der Illusion, die beide aus derselben Quelle steigen.

Der Mond lehrt die Fische, den Unterschied zwischen echter Ahnung und bloßer Einbildung zu spüren. Erscheint diese Karte in einer Legung für einen Menschen dieses Zeichens, spricht sie fast immer von etwas Verborgenem, das ans Licht will, von Gefühlen unter der Oberfläche, von einer Wahrheit, die sich nur im Zwielicht zeigt. Sie fragt nicht, ob du fühlen und ahnen kannst, das steht außer Zweifel, sondern ob du deiner inneren Stimme traust, ohne dich in ihr zu verlieren.

Umgekehrt gelesen, oder von Karten der Spannung umgeben, warnt Der Mond die Fische vor ihrer Lieblingsfalle: der Illusion. Die Angst, die sich Geschichten ausmalt, die Sehnsucht, die einen Menschen schöner träumt, als er ist, die Flucht in eine Welt, in der nichts wehtut. Die Karte wird dann zum Spiegel und fragt: Folgst du gerade einer echten Ahnung, oder einem Bild, das du dir selbst gemalt hast, weil die Wirklichkeit zu schwer war?

Fische in der Liebe

In der Liebe sind die Fische die Hingabe in Person. Sie lieben grenzenlos, verschmelzen mit dem anderen und spüren seine Stimmungen, bevor er sie ausspricht. Mit ihnen wird Liebe zu einer tiefen, fast mystischen Verbindung: viel Zärtlichkeit, viel Verstehen, viel unausgesprochenes Einverständnis. Wer von einem Fisch geliebt wird, wird auf einer Ebene gesehen, die tiefer liegt als Worte.

Ihre Prüfung beginnt, wenn Hingabe zur Selbstaufgabe wird. Die Fische geben sich so sehr, dass sie sich verlieren, und träumen einen Menschen manchmal schöner, als er ist. Eine Tarotlegung ist für sie genau dann wertvoll: Sie zeigt, ob eine Verbindung wirklich das ist, wonach sie sich fühlt, oder ob eine Sehnsucht das Bild geformt hat, zwei Lagen, die entgegengesetzte Antworten verlangen.

Wer einen Fisch liebt, liest in den Karten oft denselben Schlüssel: Seine Sanftheit ist keine Schwäche, sie ist seine Sprache. Ein Fisch, der sich hingibt, schenkt dir seine ganze Welt. Wer seine Grenzen achtet und ihm hilft, festen Boden zu behalten, statt seine Träumerei auszunutzen, gewinnt einen der zärtlichsten und treuesten Partner des Tierkreises.

Welche Frage du dem Tarot stellen solltest

Von sich aus stellen die Fische dem Tarot Fragen der Sehnsucht: Liebt er mich wirklich, wird alles gut, was fühlt der andere? Es sind zarte Fragen, aber sie verwischen die Grenze zwischen Ahnung und Wunsch. Frag lieber: Was davon ist meine echte Intuition und was mein Traum, wo verliere ich mich im anderen, welchen festen Boden brauche ich, um klar zu sehen? Solche Fragen machen aus der Träumerin eine, die ihre Hellsicht steuert.

Die Quantenlegung antwortet im genauen Augenblick deiner Frage. Zehn Karten werden durch einen Quantenprozess in der Sekunde gezogen, in der deine Frage Gestalt annimmt, und so antwortet das Universum durch das Gewebe der Legung selbst. Deine Deutung trägt deine himmlische Signatur, dein Sonnenzeichen, deinen Lebensweg und dein persönliches Jahr, und verankert die Antwort in deinem Wassertemperament statt in Allgemeinplätzen.

Häufige Fragen

Von wann bis wann geht das Sternzeichen Fische?

Die Fische gehen vom 19. Februar bis zum 20. März und schließen den Tierkreis am Ende des Winters. An den Grenztagen um den 19. Februar und den 20. März verschiebt sich der Übergang je nach Jahr um einige Stunden: Dort entscheidet nur das Geburtshoroskop mit genauer Geburtszeit und genauem Ort, denn der Frühlingsbeginn fällt nicht jedes Jahr auf dieselbe Stunde.

Welche Tarotkarte gehört zu den Fischen?

Die Karte der Fische ist Der Mond, das achtzehnte große Arkanum, mit seinem Pfad zwischen zwei Türmen und dem wechselnden Licht über dem Wasser. Sie zeigt die Heimat des Zeichens im Reich der Träume, der Ahnungen und des Unbewussten. Sie erinnert die Fische daran, zwischen echter Intuition und bloßer Illusion zu unterscheiden.

Welches Element haben die Fische?

Die Fische sind ein Wasserzeichen, und zwar bewegliches Wasser: das Meer, in das alle Flüsse münden. Krebs und Skorpion teilen ihr Element, aber als letztes Zeichen des Tierkreises tragen die Fische etwas von allen anderen in sich und kennen darum die geringsten Grenzen zwischen sich und der Welt.

Wie lieben die Fische?

Grenzenlos, hingebungsvoll und tief. Die Fische verschmelzen mit dem anderen und spüren seine Stimmungen, bevor er sie ausspricht. Ihre Prüfung ist die Selbstaufgabe und das Idealisieren. Wer ihre Grenzen achtet und ihnen hilft, festen Boden zu behalten, gewinnt einen der zärtlichsten und treuesten Partner des Tierkreises.

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