Wassermann: Datum und Sternzeichen, die Luft, die vorausdenkt
Geboren zwischen dem 20. Januar und dem 18. Februar, bewohnt der Wassermann den tiefen Winter, die Zeit, in der der Blick sich von der Kälte des Augenblicks löst und auf das schaut, was kommen kann. Ein Luftzeichen unter der Herrschaft des Saturn und des Uranus, das für die Zukunft und für die Menschen denkt. Hier findest du die genauen Daten des Wassermanns, das Porträt des Zeichens, seine Art zu lieben und die Tarotkarte, die sein Bild in Reinform zeigt: Der Stern.
♒ Wassermannvom 20. Januar bis zum 18. FebruarLuft-Zeichen
Wassermann: die Daten des Sternzeichens
Die Daten des Wassermanns gehen vom 20. Januar bis zum 18. Februar. Seine Jahreszeit ist der tiefe Winter, der Augenblick, in dem das Leben sich in der Kälte sammelt und der Geist am weitesten reisen kann, weil die Welt draußen still steht. Genau das ist das Porträt des Zeichens. Der Wassermann wird geboren, wenn das Jahr in sich ruht und schon von der Zukunft träumt, und er trägt diese Ferne in sich: den freien Geist, den Blick nach vorn, das Herz für das große Ganze.
Fällt dein Geburtstag auf den Rand des Fensters, um den 19. und 20. Januar oder den 18. und 19. Februar, verschiebt sich die genaue Grenze von Jahr zu Jahr um einige Stunden, denn die Sonne wechselt nicht in jedem Winter zur selben Zeit das Zeichen. In diesem Fall entscheidet nur das Geburtshoroskop, berechnet mit deiner genauen Geburtszeit und deinem Geburtsort. Ein Geburtstag weiter in der Mitte des Fensters lässt keinen Zweifel: Von Ende Januar bis Mitte Februar steht die Sonne im Wassermann.
Die Persönlichkeit des Sternzeichens Wassermann
Der Wassermann ist das elfte Zeichen des Tierkreises, ein fixes Luftzeichen, in der Tradition von Saturn regiert, in der modernen Astrologie von Uranus. Fixe Luft ist der feste Gedanke, die Überzeugung: nicht das flüchtige Gespräch, sondern die Idee, die bleibt und die Welt verändern will. Trotz seines Namens ist der Wassermann kein Wasserzeichen. Sein Symbol ist der Wasserträger, der die Erkenntnis über die Menschen ausgießt, und genau darin liegt sein Wesen: geben, teilen, das Wissen für alle öffnen.
Seine Stärken sind die des Vordenkers: eine Originalität, die neue Wege sieht, eine Menschlichkeit, die über den eigenen Kreis hinausdenkt, eine Unabhängigkeit, die sich von keiner Mode und keinem Druck beugen lässt. Der Wassermann steht zu dem, was er für richtig hält, auch gegen den Strom, und er meint es ernst mit der Freiheit, der eigenen und der aller anderen. Wer ihn an seiner Seite hat, hat einen Menschen, der die Welt so sieht, wie sie sein könnte.
Seine Schatten wachsen aus derselben Höhe. Die Unabhängigkeit wird zur Kühle, wenn Nähe zu fordernd wird, die Vision zur Abgehobenheit, wenn die Idee wichtiger scheint als der einzelne Mensch, und die Freiheit zur Distanz, wenn Gefühle sich schwerer steuern lassen als Gedanken. Die Lektion des Wassermanns ist die seiner eigenen Karte: Man kann die ganze Menschheit lieben und den Nächsten übersehen. Vom Ideal zum warmen Herzen herabsteigen, genau dort beginnt seine Reife.
Die Tarotkarte des Sternzeichens Wassermann: Der Stern

Die Tradition des Tarot stellt dem Wassermann Der Stern zur Seite, das siebzehnte große Arkanum. Eine Gestalt kniet am Wasser und gießt aus zwei Krügen, einer auf die Erde, einer zurück in den Teich, über ihr leuchtet ein großer Stern. Das Bild ist der Wasserträger selbst: kein Zeichen und keine Karte gleichen sich so sehr. Der Stern ist der Uranus des Wassermanns, zur Hoffnung gereift, aus der kühlen Idee ist Zuversicht geworden, aus der Distanz ein stilles, heilendes Geben.
Der Stern lehrt den Wassermann, dass seine Vision Hoffnung schenken darf, nicht nur Analyse. Erscheint diese Karte in einer Legung für einen Menschen dieses Zeichens, spricht sie fast immer von Heilung nach einer schweren Zeit, von einer wiedergefundenen Zuversicht, von einer Berufung, die dem großen Ganzen dient. Sie fragt nicht, ob du weit denken kannst, das steht außer Zweifel, sondern ob du dich der Hoffnung öffnest, die deine Ideen im Grunde tragen.
Umgekehrt gelesen, oder von Karten der Spannung umgeben, warnt Der Stern den Wassermann vor seiner Lieblingsfalle: dem Rückzug in die reine Idee. Der Geist, der über allem schwebt und nichts mehr berührt, das Ideal, das die Menschen um sich herum vergisst, die Zuversicht, die zum kühlen Prinzip erstarrt. Die Karte wird dann zum Spiegel und fragt: Gießt du dein Wasser gerade wirklich aus, oder betrachtest du die Welt nur aus sicherer Ferne?
Wassermann in der Liebe
In der Liebe ist der Wassermann die Freundschaft in Person. Er sucht zuerst einen Verbündeten, einen Menschen, mit dem er denkt, lacht und die Welt verändern will, und aus dieser geistigen Nähe wächst seine tiefste Zuneigung. Er liebt frei und ohne Besitzanspruch, gibt viel Raum und braucht viel Raum. Wer von einem Wassermann geliebt wird, wird als eigenständiger Mensch geachtet, nie als Besitz.
Seine Prüfung beginnt, wenn Unabhängigkeit in Distanz kippt. Der Wassermann zieht sich in den Kopf zurück, wenn Gefühle zu nah werden, und wirkt dann kühl, obwohl er es nicht ist. Eine Tarotlegung ist für ihn genau dann wertvoll: Sie zeigt, ob eine Entfernung in der Verbindung von einem echten Wunsch nach Freiheit spricht oder von der alten Angst, sich ganz einzulassen, zwei Lagen, die entgegengesetzte Antworten verlangen.
Wer einen Wassermann liebt, liest in den Karten oft denselben Schlüssel: Seine Freiheitsliebe ist keine Gleichgültigkeit, sie ist die Bedingung seiner Treue. Ein Wassermann, der bleibt, weil er es frei will, bleibt aus Überzeugung. Wer seine Eigenständigkeit achtet und ihm zugleich zeigt, dass Nähe seine Freiheit nicht bedroht, gewinnt einen ungewöhnlich loyalen und aufrichtigen Partner.
Welche Frage du dem Tarot stellen solltest
Von sich aus stellt der Wassermann dem Tarot Fragen der Zukunft und des Ganzen: Wohin geht die Welt, was ist der richtige Weg für alle, wie mache ich es besser? Es sind großzügige Fragen, aber sie halten das Zeichen über den eigenen Gefühlen. Frag lieber: Was fühle ich wirklich, jenseits aller Prinzipien, wen halte ich auf Abstand, obwohl ich Nähe will, wo lebe ich schon die Hoffnung, die ich für andere entwerfe? Solche Fragen holen den Visionär auf die Erde zurück.
Die Quantenlegung antwortet im genauen Augenblick deiner Frage. Zehn Karten werden durch einen Quantenprozess in der Sekunde gezogen, in der deine Frage Gestalt annimmt, und so antwortet das Universum durch das Gewebe der Legung selbst. Deine Deutung trägt deine himmlische Signatur, dein Sonnenzeichen, deinen Lebensweg und dein persönliches Jahr, und verankert die Antwort in deinem Lufttemperament statt in Allgemeinplätzen.
Häufige Fragen
Von wann bis wann geht das Sternzeichen Wassermann?
Der Wassermann geht vom 20. Januar bis zum 18. Februar, im tiefen Winter. An den Grenztagen um den 20. Januar und den 18. Februar verschiebt sich der Übergang je nach Jahr um einige Stunden: Dort entscheidet nur das Geburtshoroskop mit genauer Geburtszeit und genauem Ort, denn die Sonne wechselt nicht jedes Jahr zur selben Stunde das Zeichen.
Welche Tarotkarte gehört zum Wassermann?
Die Karte des Wassermanns ist Der Stern, das siebzehnte große Arkanum, auf dem eine Gestalt Wasser aus zwei Krügen gießt. Das Bild ist der Wasserträger selbst. Sie zeigt die Vision des Zeichens in ihrer wärmsten Form: Hoffnung, Heilung und ein Geben, das dem großen Ganzen dient statt nur der reinen Idee.
Ist der Wassermann ein Wasserzeichen?
Nein, trotz seines Namens ist der Wassermann ein Luftzeichen, und zwar fixe Luft: die feste Idee, die Überzeugung. Sein Symbol ist der Wasserträger, der die Erkenntnis über die Menschen ausgießt. Zwillinge und Waage teilen sein Element, aber keiner von beiden trägt dieselbe visionäre Unabhängigkeit.
Wie liebt ein Wassermann?
Frei, freundschaftlich und auf Augenhöhe. Der Wassermann sucht zuerst einen Verbündeten und liebt ohne Besitzanspruch, mit viel Raum für beide. Seine Prüfung ist die Distanz, in die er sich bei zu viel Nähe zurückzieht. Wer seine Eigenständigkeit achtet, gewinnt einen ungewöhnlich loyalen und aufrichtigen Partner.

